In diesem Schuljahr konnten die Angebote für das religionspädagogische Zertifikat um zwei weitere Seminare ergänzt werden. Mit großem Interesse und Engagement beteiligten sich dabei Studierende der FakS 1 und FakS2, BerufspraktikantInnen und SchülerInnen aus der BFSK TZ für einen bzw. zwei volle Tage.

„Wie kann ich Feste im Kirchenjahr mit Kindern in Krippe und Kindergarten gestalten und feiern?“, war das erste Thema eines Seminars. Die Teilnehmenden arbeiteten heraus, dass es wichtig ist, zuerst die Bedeutung und den Sinn eines Festes zu verstehen, dazu ihren persönlichen Zugang zu finden, die Fragen und Themen der Kinder zu beachten und dann erst zu überlegen, wie das jeweilige Fest in der Kita begangen werden kann. Erhellend und letztlich nicht abschließend beantwortbar war die Auseinandersetzung darüber, wie christliche Themen in Kitas verortet werden können, trotz der relativ hohen Zahl an nicht christlichen bzw. atheistisch geprägten Kindern.

Bei der Wochenendveranstaltung „Biblische Erzählungen nach der ganzheitlichen sinnorientierten Methode nach Franz Kett“ beschäftigten sich die Studierenden zuerst mit dem anthropologischen Zugang. Er ermöglicht es, alle Kinder anzusprechen, wie das Beispiel Sonne zeigt:

  • - Das gelbe Tuch erinnert mich an die Sonne
  • - Die Sonne scheint hell und warm, sie macht uns froh, sie ermöglicht Leben
  • - Ich kann selbst sein wie die Sonne und andere anstrahlen

Den Kindern erschließt sich dadurch die christliche Botschaft leichter:

  • - Jesus sagt zu den Menschen: Ihr seid das Licht der Welt
  • - Jesus Christus gibt uns die Zusage: Ich bin das Licht der Welt

Die Studierenden setzten sich mit verschiedenen alt- und neutestamentlichen Bibelstellen auseinander und gestalteten in Kleingruppen verschiedene Bodenbilder, genannt Anschauungen. Hierbei war immer im Blick, die Grundaussage der jeweiligen Bibelstelle so zu gestalten, dass es für Kinder verständlich ist und deren Alltagserfahrungen berücksichtigt.

Der einhellige Tenor der angehenden Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Erzieher war es, dass sie sich jetzt besser vorstellen können, religionspädagogisch in der Kita zu arbeiten und sich auf ihren nächsten Praxiseinsatz schon sehr freuen. 

Studierende gestalten ein Bodenbild mit Legematerial nach Franz Kett und sog. Egli-Figuren

Eine gestaltete Mitte: Ich habe einen Platz, es ist gut, dass ich da bin

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