Gelungener Auftakt der Suchtpräventionsausstellung

Am 03. März 2026 wurde die Suchtpräventionsausstellung „einfach menschlich“ im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung offiziell eröffnet. Die Ausstellung ist nun für drei Wochen am Beruflichen Schulzentrum Neuendettelsau zu Gast.

Zahlreiche Gäste aus den beruflichen Schulen der Diakoneo Education gGmbH, der örtlichen Politik, aus zwei Suchtberatungsstellen sowie Vertretende aus der regionalen Suchtprävention kamen zusammen, um sich über die Inhalte und Ziele der Suchtpräventionsausstellung „einfach menschlich“ zu informieren und gemeinsam dieses wichtige gesellschaftliche Thema in den Fokus zu rücken.

Für einen besonders stimmungsvollen Beginn sorgte die Schulband mit ihren 25 Mitgliedern. Mit drei thematisch ausgewählten Musikstücken begleiteten die jungen Musikerinnen und Musiker die Eröffnungsveranstaltung und trugen damit zum Gelingen des Nachmittags bei.

Die Vertreterin des begleitenden Ausstellungsteams von einfach menschlich, Freia von Hennigs, führte in das Konzept und die Zielsetzung der Ausstellung ein, die sich an junge Menschen ab 17 Jahren richtet. Diese setzt sich intensiv mit der Thematik Sucht und den Wegen in eine Sucht auseinander. Ziel ist es, zu informieren, zu sensibilisieren und zum Nachdenken anzuregen – ohne zu moralisieren, jedoch mit klarem Blick auf Risiken, Hintergründe und Unterstützungsmöglichkeiten für den oder die Betroffenen.

Herr Martin Soldner von der AOK Ansbach, richtete als Vertreter des Kooperationspartners AOK Bayern, ein Grußwort an die Anwesenden. Die AOK Bayern trägt die gesamten Kosten für die Suchtpräventionsausstellung einfach menschlich, die am BSZ zu Gast ist. Herr Soldner stellte die Wichtigkeit von Suchtpräventionsangeboten für junge Menschen in der beruflichen Ausbildung heraus.

Herr Christoph Schmoll, der Bürgermeister von Neuendettelsau würdigte in seinem Grußwort die Bedeutung der Ausstellung für die Gemeinde und die Schülerschaft. Er betonte, wie wichtig Aufklärung, Prävention und ein offener Dialog über gesellschaftlich relevante Themen sind.

Nicolai Welte, als Vertreter des Schulträgers Diakoneo Education gGmbH und Karolina Croner, die Regionalleitung Mittelfranken Schwerpunkt Berufliche Schulen bei Diakoneo, unterstrichen in ihren Ansprachen, dass Suchtthematiken keine Randerscheinung sind. Sucht könne jede und jeden betreffen – direkt oder indirekt. Umso wichtiger seien präventive Angebote, frühzeitige Information und ein starkes Netzwerk an Unterstützungsstrukturen.

Die zwei Suchtberater der regionalen (Jugend-)Suchtberatungsstellen, Lorenz Weihermann vom Diakonischen Werk und Tim Werner von der Jugendsuchtberatung des Blauen Kreuzes in Ansbach, stellten dann ihre Arbeit vor und gaben einen Einblick in die aktuelle Lage zur Suchtproblematik in der Region. Sie informierten über Unterstützungsangebote, Beratungswege und zeigten die Bedeutung niedrigschwelliger Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige auf.

Auf die besondere Bedeutung dieser Thematik, auch im Schulkontext, gingen anschließend Christine Hettich und Filippo Finocchiaro des Psychologischen Beratungszentrums von Diakoneo ein und zeigten auf, wie im schulischen Alltag am Schulcampus Präventions- und Beratungsarbeit ineinandergreifen.

Den feierlichen Abschluss bildete das Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, das die Gäste zum gegenseitigen Kennenlernen und fachlichen Austausch und anschließenden Ausstellungsbesuch nutzten.

Der gelungene Auftakt machte deutlich: Die Auseinandersetzung mit der Suchtthematik ist eine gemeinsame Aufgabe – und die Suchtpräventionsausstellung einfach menschlich am Beruflichen Schulzentrum Neuendettelsau setzt dafür ein starkes Zeichen.

Text und Bilder: Katja Hacker

Foto mit den Kooperationspartner*innen und Gästen der Auftaktveranstaltung.
Auftaktveranstaltung
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